Finanzieller Wink mit Zaunpfahl an Westen: Ukraine meldet enorme Verluste im Donbass

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„Die von Kiew erklärten Zahlen sind geschummelt und in Wirklichkeit sind die wirtschaftlichen Verluste wegen des Bürgerkriegs viel höher. Derzeit ist es sehr schwer, alle Ausgaben, Verluste und den ausgefallenen Gewinn zu berechnen. Dies nimmt mehrere Jahre in Anspruch“, so der Experte.

Die ukrainische Regierung bereite die Welt darauf vor, dass sie es ablehne, ihre Schulden zu tilgen. In den nächsten drei Jahren sollten die Kreditverpflichtungen circa 20 Milliarden US-Dollar betragen, auch wenn dabei die vor Londoner Gerichten verhandelte souveräne Schuld ausgeschlossen werde (Kiew hatte sich zuvor geweigert, die Schulden bei Moskau zu begleichen).

Derzeit bereite Kiew den Boden für einen „Lauf mit einer bettelnden Hand“ vor.

„Wir haben kein Geld, um die Schulden zu tilgen und die durch den Krieg zerstörte Infrastruktur wiederaufzubauen“, sagte Assafov.

„Laut Einschätzungen westlicher Experten übersteigen die Verluste der Ukraine wegen der Kampfhandlungen, der Blockade ihres eigenen Territoriums und des Bruchs der Beziehungen mit Russland mehr als 150 Milliarden US-Dollar. Bisher appelliert Kiew nur an den Krieg und,fährt die Rhetorik einʻ, um sie später dem Westen vorzustellen und um das Geld für den Wiederaufbau der Infrastruktur zu bitten. Kiew hat keinen anderen Ausweg: Um die alten Schulden zu tilgen, muss es erneut Geld leihen“, so der Politologe weiter.

In den letzten Jahren bekomme die Ukraine aktiv Geld vom Internationalen Währungsfonds. Zuletzt hatte der IWF im September 2016 und im April 2017 einen Kredit von jeweils über eine Milliarde Dollar für Kiew freigegeben. In zwei vorangegangenen Tranchen hatte die Ukraine bereits rund 5,4 Milliarden US-Dollar vom IWF aus einem 2015 eröffneten Programm (Extended Fund Facility — EFF) bekommen, das insgesamt 17,5 Milliarden US-Dollar umfasst.

Aber der Bruch der Kooperationsverbindungen zu Russland und den Ländern der Eurasischen Wirtschaftsunion habe tatsächlich zum Totalverlust aller hochtechnologischen Sektoren der ukrainischen Industrie geführt. Der ukrainische Desintegrationskurs gegenüber der EAWU habe zum Verlust des Flugzeug-, Maschinen-, Schiffsbaus und des Raketenbereichs geführt. Wegen des Verlustes des russischen Marktes habe die Ukraine jährlich Dutzende Milliarden US-Dollar verloren. „Und das IWF-Geld rettet die Ukraine nicht vor den Konsequenzen der Landespolitik der letzten Jahre“, fügte der Experte hinzu.

Das alles ähnele dem Baltikum-Szenario: „Der Staat wird seine Industrie verlieren und die meisten Bürger werden das Land verlassen. Die übrigen Bürger werden im Agrarsektor tätig sein. Der Staat wird so zu einem Rohstoffanhängsel der EU.“

Der ukrainische Ex-Präsident Leonid Kutschma habe zuvor gesagt, dass die Ukraine der EU nichts außer Weizen und Honig verkaufe, deren Quote sehr niedrig sei. Alles führe dazu, dass bald das Land gezwungen sein werde, die kostbarsten Aktiva — den Wald und seine Territorien — zu verkaufen.

Im Weiteren könne die Ukraine ein anderes Szenario erwarten, welches der Situation im Sudan ähnelt. Dort herrsche seit vielen Jahren Krieg, das Land sei sehr arm und vom Hunger bedroht. Die meisten Bürger seien im Agrarsektor tätig und bauen das Essen an. Dieses Essen gehöre aber nicht ihnen, weil China diese Böden pachte. „Es ist tatsächlich unmöglich, aus einer solchen Wirtschaftsgrube rauszukommen“, so Assafov abschließend.

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