US-Koalition greift erneut Zivilisten in Syrien an: Mindestens 60 Tote

a-aleppo
Mindestens 60 Zivilisten sind bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition in Syrien getötet worden. Dies meldet die Agentur Sana.

Nach Informationen der Agentur haben Kampfjets der internationalen Anti-IS-Koalition Luftschläge gleich gegen mehrere Gebiete der syrischen Provinz Deir ez-Zor geführt.

Erst am 30. Juli war berichtet worden, dass bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition auf das Krankenhaus Aisha und ein Sportklub in der Ortschaft Abu Kamal in der syrischen Provinz Deir ez-Zor mindestens sechs Menschen getötet und weitere zehn verletzt worden waren.

Somit ist der jüngste Luftschlag bereits der fünfte Angriff der US-Koalition in Deir ez-Zor innerhalb eines Monats, dem Zivilisten zum Opfer gefallen sind. Am Samstag hatte Sana von Luftangriffen auf Wohnhäuser in der Stadt Mayadin mit zehn Toten, darunter fünf Kinder, berichtet.
Dieselbe Stadt sollen die Koalitionsjets auch Ende Juni angegriffen haben. Damals sollen 90 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, den Tod gefunden haben.

Die Koalition selbst soll Anfang Juli zugegeben haben, dass seit Beginn ihres Einsatzes in Syrien und im Irak mindestens 603 Zivilisten durch Luftangriffe getötet wurden.

Das Vorgehen der US-geführten Koalition unter dem Vorwand des Anti-IS-Kampfes in Syrien ist illegitim und erfolgt ohne Zustimmung und Koordination mit der syrischen Staatsführung.

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