Weshalb Russland ukrainisches Getreide für Dschihad-Kämpfer bezahlen soll – soviel zum Ukrainischen Geisteszustand

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Aus der Serie Ganoven, Verbrecher und Merkelfreunde

Das Projekt zum Bau einer Brücke auf die Halbinsel Krim hat nach Darstellung ukrainischer Medien bereits alle mögliche Phasen durchlaufen – erst existierte es nicht, dann wurden die Bauarbeiten nicht begonnen, dann wieder eingestellt, zudem soll sie direkt auf der Bruchstelle zweier tektonischen Platten stehen.

Es gab sogar einen Hinweis auf Adolf Hitler – weil die Faschisten es nicht geschafft haben, sie zu bauen, wird niemand es schaffen, das sei doch offensichtlich für jeden vernünftigen Ukrainer! Allerdings tauchte die Brücke gestern im ukrainischen Informationsraum auf. Jetzt überquert sie nicht mehr die tektonische Bruchstelle, sondern die Straße von Kertsch, womit natürlich der prosperierenden ukrainischen Wirtschaft ein enormer Schaden zugefügt wird.

„Der Bau einer Brücke über die Straße von Kertsch führt zu Verlusten für die ukrainische Wirtschaft, weshalb Kiew eine Klage vor einem internationalen Gericht vorbereiten wird“, sagte der stellvertretende ukrainische Infrastrukturminister Juri Lawrenjuk bei einem Treffen mit Vertretern der Gewerkschaften der Hafenarbeiter.

Bei der ziemlich verständlichen Idee, die Russen zu kritisieren, gibt es bei dieser Sache auch einen anderen Aspekt. Hinter der Straße von Kertsch befinden sich zwei Häfen mit Kapazitäten für den Getreideumschlag – in Berdjansk und Mariupol. Beide erleben derzeit einen Umsatzrückgang und beklagen sich, dass die Russen wie immer daran schuld sind.

Doch hier gibt es ein wichtiges Detail, bei dem die Geschichte um die Brücke auf eine andere skandalöse milliardenschwere Geschichte stößt.

Die Ukraine liefert seit 2013 offiziell Getreide an syrische Dschihadisten. In einem Dokument einer Getreidefirma sind eindeutig die Empfänger angegeben, darunter auch Syrien. Doch mit der legitimen Regierung Syriens gibt es in der Ukraine keinen Vertrag für Getreidelieferungen. Das wird auch nicht verheimlicht.

„Es stellte sich heraus, dass die Ukraine 2013 einen Kredit in Höhe von drei Milliarden US-Dollar im Tausch gegen Getreidelieferungen an China aufgenommen hat. Doch trotz der Vereinbarungen wurde an China Getreide nur im Wert von 153 Millionen Dollar verkauft. Unter Umgehung des Vertrages wurde für chinesisches Geld Getreide an Äthiopien im Wert von 28 Millionen Dollar, Monaco für 14 Millionen Dollar, Saudi-Arabien für sieben Millionen Dollar, syrische Aufständische für 325 000 Dollar, 7,2 Millionen und 10,4 Millionen sowie an den Iran für 24 Millionen, Kenia für elf Millionen, USA, Philippinen für 1,5 Millionen, die Schweiz für 62 Millionen und 8,9 Millionen und schließlich Ägypten für 26,3 Millionen Dollar geliefert“, sagte der ukrainische Abgeordnete Moskal.
Offenbar sollen die in der Wüste kämpfenden Gotteskrieger ernährt werden – praktisch und billig. Die Variante „Getreide im Asowschen Meer laden, an die Türkei liefern und anschließend an die Grenze zu Syrien“ passte anscheinend sehr gut.

Da die Zahl der IS-Extremisten und Dschihadistengruppen dank den gemeinsamen Anstrengungen Syriens und Russlands zurückgeht, sinkt auch die Nachfrage nach den Getreidelieferungen.

Man kann die ganze Geschichte überblicken und sich Gedanken über die Absurdität der Situation machen.

Also: Die Ukraine leiht sich Geld bei China und verspricht, es in Form von Getreide zurückzugeben. China freut sich darüber, viel Getreide zu einem günstigen Preis gekauft zu haben. Lieferungen erfolgen zwar, sind jedoch minimal. Dann stellt sich heraus, dass die Ukraine den größten Teil der für chinesisches Geld vorgesehenen Ernte halblegal in kleineren Partien in verschiedene Länder der Welt liefert und schnelles Geld verdient. Damit versorgt sie unter anderem auch die Terroristen. China klagt gegen die Ukraine

vor einem Londoner Gericht, die Ukraine beginnt langsam mit einer außergerichtlichen Regelung, weil sie sich, wenn sie den Prozess verlieren sollte, bankrott erklären müsste. Deshalb will Kiew mit China neue Getreidelieferungen bis 2027 vereinbaren – zu noch günstigeren Preisen. Zugleich liefert sie weiterhin Getreide an Dschihadisten.

Da beginnt Russland gemeinsame Handlungen mit der syrischen Armee, wonach die Zahl der bärtigen Getreidekonsumenten sinkt und damit auch die Nachfrage. Was macht die Ukraine? Droht mit einer Gerichtsklage wegen des entgangenen Profits.

Man hat es also mit einer Art “Take-or-Pay”-Verfahren zu tun – aber nicht wie bei Gazprom oder in Europa, sondern auf ukrainische Art. „Wir nahmen bei China Geld auf, gaben es für Lebensmittellieferungen an Terrororganisationen aus. Dort wurden viele Extremisten getötet, so dass sie jetzt nicht mehr so viel Getreide brauchen. Mögen sie jetzt das alles entschädigen, weil die Krim-Brücke an allem schuld ist“- blanker Unsinn. Die Ukraine ernährt buchstäblich und offiziell Terroristen. Und will dafür Geld von Russland bekommen. Und schuld ist dabei die Brücke.

…Nein. Die Brücke hat damit nichts zu tun.

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